Mid-360S
Kompakter 360°-Sensor für mobile Roboter und Serviceplattformen.
Livox LiDAR-Sensoren für Robotik, autonome Fahrzeuge und 3D-Mapping — präzise, kompakt und für den Einsatz unter härtesten Bedingungen gebaut. Jetzt in Europa erhältlich.
Von kompakter Robotik bis zu Langstrecken-Mapping — wählen Sie das Modell, das zu Ihrer Anwendung passt.
Kompakter 360°-Sensor für mobile Roboter und Serviceplattformen.
Vorgängergeneration des kompakten 360°-Sensors — abgelöst durch Mid-360S.
Ultra-Langstrecken-Sensor für die Überwachung von Stromleitungen, Bahnstrecken und Wasserstraßen.
Ein LiDAR-Sensor misst die Laufzeit eines Laserimpulses und liefert daraus eine Entfernung — wiederholt hunderttausende Male pro Sekunde, in jede Richtung, die seine Optik erreicht. Das Ergebnis ist eine Punktwolke: eine geometrische Abbildung der Umgebung, unabhängig von Beleuchtung, Textur und Bedingungen, unter denen Computer Vision versagt. Genau dieses Element liefert Livox — einen Sensor, einen Scankopf. Das ist die Komponente, um die herum ein Roboterhersteller, Integrator oder Anbieter von Messsystemen seine Lösung aufbaut.
Ein Sensor der Mid-360-Klasse passt in einen Würfel von wenigen Zentimetern Kantenlänge, wiegt unter dreihundert Gramm, benötigt wenige Watt und kostet einen Bruchteil eines mechanischen LiDAR mit vergleichbarer Abdeckung. Diese Verschiebung der Wirtschaftlichkeitsschwelle hat Anwendungen eröffnet, die zuvor schlicht nicht rentabel waren: handgehaltene SLAM-Scanner zum Preis einer Totalstation, Inspektionsroboter und Laufplattformen, AGV-Gabelstapler, Drohnen ohne GNSS.
Der konstruktive Unterschied beginnt bei der Optik selbst. Ein klassischer Multilayer-LiDAR dreht eine Baugruppe aus Lasern und Detektoren und zeichnet dabei einen festen Satz horizontaler Linien — die Punktdichte ist von vornherein durch die Anzahl der Schichten bestimmt und nimmt mit der Zeit nicht zu.
Livox setzt auf eine Hybridarchitektur mit rotierendem Prisma und einem nicht-repetitiven Scanmuster: Der Strahl läuft nie denselben Pfad erneut ab, sondern füllt mit jeder weiteren Sekunde der Messung einen größeren Teil des Sichtfelds. Ein ruhig stehender Sensor verdichtet die Punktwolke, statt dasselbe Bild zu wiederholen — und der Anwender kann Integrationszeit gegen Auflösung eintauschen, was bei statischen Scans und langsam bewegten Plattformen ein echter Hebel für die Datenqualität ist.
Der Rest ist die Softwareebene. Livox-Sensorköpfe verfügen über einen dokumentierten Datenpfad für ROS und ROS 2, und um ihr Punktwolkenformat herum ist ein reifes Ökosystem an LiDAR-Inertial-Odometrie-Algorithmen entstanden: FAST-LIO2, Point-LIO, R3LIVE. Eine eingebaute IMU, werkseitig mit dem LiDAR synchronisiert, entfällt den mühsamsten Teil der Integration — die zeitliche und räumliche Kalibrierung zweier separater Sensoren.
Eigens entwickelte Scan-Optik, Algorithmen zur Rauschunterdrückung und eine nicht-repetitive Scan-Architektur — vereint in einem kompakten Modul.
Ein rosettenförmiges Scanmuster liefert mit der Zeit eine wachsende Szenenabdeckung — je länger man hinschaut, desto mehr Details sieht man.
Dank Lasern der 905-nm-Klasse und fortschrittlicher Empfangsoptik erkennen wir Objekte dort, wo konventionelle Sensoren das Signal verlieren.
Ein versiegeltes Gehäuse und Vibrationsfestigkeit halten die Sensoren bei Staub, Regen und Temperaturen von -20°C bis 65°C funktionsfähig.
Ein vollständiges C++- und ROS/ROS2-SDK, fertige Treiber und API-Dokumentation beschleunigen die Integration in Ihr System.
Ein integrierter Signalprozessor filtert Rauschen und Nebel in Echtzeit heraus und entlastet so Ihr Host-System.
Eine einheitliche Halterung und Anschlüsse über alle Modelle hinweg lassen Sie Ihre Flotte skalieren, ohne Ihr System neu zu entwerfen.
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37 Jahre Erfahrung in der Messtechnik in sechs Ländern Mitteleuropas. Wir unterstützen Kunden und B2B-Branchen in Vermessung, Bauwesen, Industrie und Präzisionslandwirtschaft — und vereinen Beratung, Gerätelieferung, Einsatz, Schulung und Service an einem Ort. Sitz in Warschau, Polen.